Schlimme Unwetter in Peru und Bolivien

Furchtbar wie das Wetter derzeit in Peru und Bolivien wütet! Schuld ist das Wetterphänomen El Niño.

Und auch in Bolivien wurde am Freitag der Notstand ausgerufen.

Artikel von Latina-Press „Regen zerstört 70 Häuser in Bolivien“

Advertisements

Was ist eigentlich ein Ozelot?

Wäre das nun die 1-Million-Euro-Frage gewesen, ich hätte es nicht gewusst!

Zooerfahrene Eltern werden jetzt sicher aufschreien „Das weiß doch jedes Kind!“ Naja, ich bin aber eben kein Kind mehr.

Ein Glück gibt es Wikipedia und YouTube damit auch ich nicht dumm sterben muss!

Laut Wikipedia ist ein Ozelot eine kleine nachtaktive in Mittel- und Südamerika lebende gefleckte Raubkatze. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Leopardus pardalis – klingt das nicht schön!

TV-Tipp: Auf verwehten Spuren

Nicht verpassen!

Zweiteilige Doku von Michael Gregor und Jochen Schliessler.

„Auf verwehten Spuren – Südamerika & in den Anden“

Am Donnerstag, 28. Januar 2010 um 16:30 und 17:15 auf 3sat.

Und wer grad keine Zeit hat vorm Fernseher zu sitzen, die Doku gibt’s auch auf der ZDF-Mediathek als Stream zum anschauen.

ZDF-Mediathek „Auf verwehten Spuren – Südamerika“

ZDF-Mediathek „Auf verwehten Spuren – In den Anden“

Chile Teil 1 – Patagonien

Lange schon wollte ich nach Chile reisen. Ich war neugierig auf dieses schmale Land zwischen Anden und Pazifik, das sich mit einer Länge von über 4000 km über fast alle erdenklichen Klimazonen erstreckt.

Und so führte mich  2007 eine Reise mit Wikinger vom subantarktischen Patagonien im Süden über das gemäßigte Seengebiet bis zur trockensten Wüste, der Atacama, im Norden. Um das alles während einer dreiwöchigen Reise sehen zu können, waren vier Inlandsflüge notwendig.

Meine Traum-Reise begann in Patagonien, meiner Meinung nach der schönste Teil Chiles.

Auf Schotterpisten zu den Torres del Paine

Wenige Kilometer hinter Puerto Natales hört die Zivilisation auf. Die angenehme asphaltierte Straße geht in eine holprige Schotterpiste über. Die Straße zum Nationalpark Torres del Paine führt durch die Pampa vorbei an Guanacos, Nandus, Füchsen, Kühen, Schafen und Pferden.

Und dann sind sie plötzlich zu sehen – die Granittürme der Torres del Paine. Zwar schauten sie zuerst nur schüchtern zwischen den Wolken hindurch, aber die ganze Reisegruppe war in hellster Aufregung ein tolles Bild zu schießen. So als ob man die Torres in den nächsten paar Tagen im Park nicht mehr zu sehen kriegen würde! Als nach einer kleinen Ewigkeit doch noch jeder ein einigermaßen zufriedenstellendes Bildergebnis auf seine Kamera gebannt hatte, konnte die Fahrt endlich weitergehen.

Nach weiteren gefühlten 1000 Fotostopps erschienen nach einer Wegbiegung die wie an den patagonischen Himmel gemalten Cuernos – die Hörner – des Paine-Gebirgsmassiv. Ja wirklich, man hat das Gefühl ein Ölgemälde abzufotografieren. Ihre unterschiedliche Färbung erhalten sie durch zwei verschiedenen Gesteinsschichten.

Endlich im Park selbst angekommen, heißt es dann Wandern, Wandern, Wandern. Aber ein kleiner Tipp für alle, die sich auf in die unberührte Natur Patagoniens machen wollen: sichert eure Habseligkeiten gut am Körper! Ja was? Gibt es in dieser menschenleeren Gegend etwa Langfinger? Ja. Und zwar einen schwer ergreifbaren – den ständig mehr oder weniger stark wehenden Wind! In unserer Reisegruppe gingen einige Mützen, ja und sogar Brillen verloren! Auch lange Haare sollte man gut zusammenbinden, wobei das ein recht aussichtsloses Unterfangen ist. Mützen kann man eindeutig nicht tragen. Ein Tuch schon eher, aber selbst die halten dem Wind nicht immer stand. Und selbst tausende Haarklammern helfen nicht wirklich. Irgendwie schafft es der Wind trotzdem sich der Haare zu ermächtigen und sie zu Rastalocken zu verdrehen!

Faszination Lateinamerika

Warum fasziniert mich gerade dieser Teil unserer wunderbaren Erde so? Das ist wohl eine berechtigte Frage, wenn man einen Blog nur über Lateinamerika startet.

Ich glaube am Anfang stand meine Begeisterung für die spanische Sprache. Immer schon fand ich, dass Spanisch saugut klingt. Also fing ich irgendwann an einen VHS-Kurs zu besuchen.

Ja und was macht man dann mit seinen Spanischkenntnissen? Ganz klar, Reisen. Und wohin? Natürlich nach Lateinamerika – neben Spanien selbstverständlich. Es gibt wahrscheinlich kaum eine andere Sprache, die man in so vielen Ländern brauchen kann.

Also wissen wir nun, Spanisch öffnet die Pforte, einen tollen Kontinent zu entdecken.

Aber was noch? Was macht Lateinamerika so faszinierend? Sind es so geheimnisvoll und magisch klingende Namen wie Orinoco, Titicaca, Popocatepetl, Ozelot oder Machu Pichu? (Lest die Wörter mal laut. Und? Wie klingt es?)

Schon als Kind faszinierten mich diese Namen. Da wollt ich hin. Nur weil die Wörter so schön klingen. Ich wollt wissen wie ein Popocatepetl aussieht.

Irgendwann schaut man dann mal wo sich diese wundersamen Orte eigentlich befinden und stellt fest, sie liegen allesamt auf einem Kontinent, der vielfältiger nicht sein könnte.

Vom undurchdringlichen Amazonas-Dschungel mit Kaiman, Piranhas und Pfeilgiftfrosch über die weite Pampa, wo die Freiheit ruft, in die hohen Kordilleren der Anden mit Lama und Kondor, bis zur trockensten Wüste und weiter in den tropisch karibischen Garten Eden mit palmenbewachsenen Traumstränden, Korallenriffen und bunter üppiger Vegetation.

Und wenn man schon mal so weit vorgedrungen ist, kommt man letztendlich auch nicht mehr an der Geschichte dieses Kontinents vorbei, die nicht weniger geheimnisvoll als ihre Namen ist.

Da sind die Überreste vergangener Hochkulturen wie die Inka, Atzteken und Maya, die großartige, hochpräzise Bauwerke errichteten, bei denen man sich nur staundend fragen kann: Wow! Wie haben die das gemacht?

Mein Fazit also: ein wirklich einzigartiger und faszinierender Kontinent!

Sicher gibt es noch viel mehr, was Lateinamerika so faszinierend macht. Erzählt es mir doch. Was gefällt euch an Lateinamerika am besten?