Stippvisite in Buenos Aires

Buenos Aires, Metropole am Río de la Plata, Hauptstadt von Argentinien. 13 Millionen Menschen leben in der Metropolregion, das ist ein Drittel der Bevölkerung Argentiniens.

Eine echte Megacity. Glücklicherweise konzentrieren sich die touristisch interessanten Sehenswürdigkeiten im Zentrum, meist sogar in Laufnähe.

Eine gigantische Stadt hat natürlich auch gigantisch viel Verkehr. Der wird, wie durch einen Kanal, auf der Avenida 9 de Julio, der breitesten Straße der Welt, durch die Stadt geleitet. Wieviele Fahrstreifen die Straße tatsächlich hat, scheint ein Mysterium zu sein. In meinem Reiseführer steht acht pro Richtung, Wikipedia spricht von sieben und ich habe sechs gezählt. Der stolze Porteño, so nennen sich die Einwohner von Buenos Aires selbst, spricht vermutlich sogar von insgesamt 20 Fahrspuren und zählt die beiden parallel verlaufenden, nur durch einen Grünstreifen getrennten, Straßen Carlos Peligrini und Cerrito noch mit. Vielleicht kommt das Wirrwarr mit der Anzahl der Fahrstreifen auch daher, dass sich sowieso keiner so richtig an die eingezeichneten Spuren hält. Gefahren wird wo Platz ist. Tatsache ist aber, die etwa ein Kilometer lange Schneiße durch die Stadt ist etwa 140 Meter breit. Also egal wieviele Spuren die Avendia 9 de Julio nun hat, sie jedenfalls so breit, dass sie sich zu Fuß nicht mal eben schnell überqueren lässt.

Buenos Aires am Río de la Plata. Das klingt sehr elegant. Ist es auch. Gleichzeitig aber auch chaotisch und verwirrend. Vollkommen unüberschaubar ist das Busnetz. Die U-Bahn wiederum ist denkbar einfach. Es gibt nur sechs Linien.

Buenos Aires, gute Lüfte, gute Luft. Eigentlich stammt der Name aus der Zeit der Stadtgründung. Damals hieß sie Puerto de Nuestra Señora Santa María del Buen Ayre, Hafen unserer lieben Frau der Heiligen Maria des guten Windes. Aber „Aire“ heißt nunmal auch Luft, und eben diese ist nicht immer so gut in der Stadt! Es gibt schöne Grünflächen, zum Beispiel im eleganten Stadtteil Recoleta, aber im restlichen Stadtzentrum kaum. Kaum ein Ort an den man sich mal zurück ziehen und dem lauten Getummel auch nur für ein paar Minuten entfliehen könnte.

Man könnte sich hier sicher wochenlang gut beschäftigen, mir jedoch reichen drei Tage vollkommen aus!

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