Ergreifend und traurig schön schreibt Vallartina über die schlimmste Dürre seit 70 Jahren im Norden Mexikos.

Que Onda?

Die Flut rollt hoch diese Nacht. Die Brandung bricht sich am Strand, an der Mole. Laut ist sie, gewaltig, so gewaltig, dass sie mich nicht schlafen lassen will. Fast regelmässig kommen die  Wellen, zerschellen mit einem donnerndem Geräusch. Mit Gewalt. Es ist anders als die anderen Nächte.

Heute Mittag und nachmittags gab es völlig überraschend  jeweils einen kurzen Regen, dicke Tropfen, die gerade als sie den Boden erreichten, schon wieder verdunstet waren. Im Januar! Mitten in der Trockenperiode! Normal ist das nicht.

Meine Gedanken gehen zurück. Nur kurz. An andere Orte, andere Brandungen, die hart und heftig gegen die Felsen am Strand anbrandeten,  nur um gleich wieder in Wüsten zu entgleiten. Nach Chihuahua.  Zu  den Tarahumara-Indianern. Heute erst hatte ich wieder gelesen, dass im Norden Mexikos um die zweieinhalb Millionen  Menschen unter einer schrecklichen Dürre leiden. Schon seit vielen Wochen. Die anhaltende Dürre wird den Grossteil ihrer Ernten zerstören. Hunderttausende…

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Der Panamahut – oder besser gesagt: Der Ecuadorhut

Hats Wieso heißt der Panamahut eigentlich Panamahut? Der Sache wollte ich länger schon auf den Grund gehen.

Zum Glück gibt es die Profis von „360° Geo Reportage“, die sich auf nach Lateinamerika machten, um eine tolle Reportage darüber zu drehen.

Als erstes erfahren wir, dass der Panamahut eigentlich aus Ecuador kommt. In der strukturschwachen Andenregion leben vor allem die Frauen vom Flechten der Panamahüte. Aus dem etwas gröberen Stroh stellen sie in wenigen Tagen die günstigere Variante des Hutklassikers her.

An der Pazifikküste verrichten noch die letzten wahren Meister ihr Hutflechtwerk. Hier entsteht in monatelanger Arbeit der sehr fein geflochtene Montecristi-Superfino-Panamahut, für den Preise bis zu 10 000 Euro erzielt werden.

Die ganze Reportage ist im Internet unter http://videos.arte.tv/de/videos/360_geo_reportage-6320038.html zu sehen oder im Fernsehen auf ARTE am Freitag, 20. Januar um 12 Uhr und am Samstag, 21. Januar um 10 Uhr.

Beeindruckende Fotos aus der Reportage gibt es im Geo-Diapanorama.

2011 – Viva Latinoamérica Jahresrückblick

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Eine Cable Car in San Francisco faßt 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 1.900 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 32 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.