Parque Nacional Carara – Heimat des seltenen hellroten Aras

Der Carara Nationalpark ist zwar Heimat dieses seltenen Vogels und laut Lonely Planet bekommt man ihn dort auch mit ziemlicher Sicherheit zu sehen, nur heute waren wohl alle abwesend!

Wo ist sie denn nun, die viel gepriesene Artenvielfalt Costa Ricas? Im Parque Nacional Carara war sie heute jedenfalls nicht! Außer ein paar kleineren Vögeln, ein paar Reiher, zwei oder drei Schmetterlingen, einer Wespe und immerhin einigen Leguanen sind uns auf unserem heutigen Ausflug keine exotischen Tiere vor die Linse gesprungen.

Versprochen waren von unserem Guide Krokodile, Affen, oben genannte Aras und zahlreiche weitere Vogelarten. Nichts davon war zu sehen. Die Krokodile hatten wohl schon ihre Portion Touristen für heute verspeist und die restlichen Tiere haben möglicherweise völlig entnervt vom ohrenbetäubenden Zirpen der Zikaden den Wald verlassen.

Und? Haben wir unser Geld zurück gekriegt? Natürlich nicht. Wir sind schließlich nicht im Zoo. So ist halt die Natur.

Schön war es ja irgendwie trotzdem. Der Park liegt in der Übergangszone vom tropischen Trockenwald zum immergrünen Regenwald. Das heißt, Pflanzen aus beiden Zonen wachsen hier. So gesehen gab es zumindest eine Pflanzen-Artenvielfalt, die kann sich schließlich nirgendwo hin verdünnisieren! Wobei jetzt, gegen Ende der Trockenzeit, manches Blattgrün sich in ein trockenes Braun verwandelt hat.

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