Chichén Itzá – eines der 7 Weltwunder

– Reiseblog Mexiko 2008 –

Und ich war da! Jetzt fehlen nur noch 6. Aber welches sind die anderen 6? Schande, Schande, schwere Bildungslücke!

Ja, die Maya waren mal ganz schön schlaue Kerle, wie unser Guide erzählte. Was die schon alles berechnen konnten – und das ohne Taschenrechner! Wahnsinn!

Die große Pyramide von Kukulcán – Kukulcán war der der Hauptgott in Schlangengestalt – symbolisiert den Mayakalender. Er hatte auch 365 Tage, aber unterteilt in 19 Monate. Die Pyramide wurde so exakt ausgerichtet, dass immer zum Frühlings- und Herbstanfang ein spektakuläres Licht- und Schattenspiel an der Pyramide zu sehen ist. An diesen beiden Tagen sieht es aus als ob eine Schlange die Treppen hinunterkriecht. Sensationell!

Bemerkenswert ist auch, dass in Chichén Itzá 50.000 Menschen lebten. Wie beeindruckend müssen die Zeremonien der Maya gewesen sein!

Genauso ranken sich aber auch viele Geschichten darum, ob die Maya das alles wirklich alleine erschaffen konnten. Hatten sie nicht vielleicht Hilfe? Schließlich stammen die Steine mit der die Pyramide errichtet wurde nicht aus Yucatan. Na das ist dann wohl ein Fall für Erich von Daenicken! Wie auch immer, ich bleib dabei, die Maya waren halt einfach g’scheit.

Nachdem wir in Chichén Itzá von der unglaublichen Hitze dann fast durch gekocht waren, führte unser Guide uns zur Abkühlung zu einer Cenote.

Yucatan besteht fast ausschließlich aus Kalkstein. Flüsse verlaufen alle unterirdisch und sind über Höhlen – den Cenoten – miteinander verbunden. Dieses weitverzweigte Höhlensystem kann man schnorchelnd oder tauchend erkunden oder einfach nur mal kurz zur Abkühlung rein springen.

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