Was ist eigentlich eine Harpyie?

Harpie Féroce (Harpia harpyja)Harpyie? Ja, hab ich schon mal gehört. War das nicht was von den alten Griechen? Genau, es sind vogelähnliche Dämonen mit einem Greifvogelkörper und einem Frauenkopf.

Irgendein gebildeter Entdecker Südamerikas hat sich wohl beim Anblick des großen Greifvogels an diese Wesen erinnert gefühlt. Die Harpyien gehören mit einer Körperlänge von bis zu einem Meter und einer Flügelspannweite von bis zu zwei Metern zu den größten Greifvögeln. Sie leben in den tropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas. Trotz ihrer Größe sind sie sehr wendige Jäger, die Geschwindigkeiten von 60 bis 80 Kilometer pro Stunde erreichen können. Und große Vögel brauchen selbstverständlich auch große Nahrung. Sie jagen hauptsächlich Faultiere und Affen.

Echt beeindruckend, wie ich finde!

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Feliz Navidad – Weihnachten in Lateinamerika

Wiedermal nichts mit „weißer Weihnacht“! Aber wozu auch, bei diesem nass-kalten Schmuddelwetter in Deutschland, wäre man doch sowieso gerne im warmen Süden. Nun, vielleicht wenigstens in Gedanken.

Wie wäre es also wenn wir zur Weihnachtszeit in Lateinamerika wären? Definitiv wärmer!

In Argentinien fällt Weihnachten mitten in den Sommer. Selbstverständlich ein prima Anlass für ein Grillfest.

In Chile trinkt man statt Glühwein, Cola de Mono. Ein kalt serviertes Getränk mit Milch, Kaffee, Schnaps und weihnachtlichen Gewürzen. Es gibt unzählige Rezeptvarianten, zwei davon hier: Kochmeister.de und maya-culture.de. Ich denke, ich werde dazu mal einen Selbstversuch durchführen.

piñata before

In Mexiko gibt es statt der Adventssonntage, die sogenannten Posadas. Sie beginnen am 16. Dezember und enden am 24. Dezember. Sie stellen die Herbergssuche von Maria und Joseph dar. Wer es genauer wissen will, Wikipedia weiß (fast) alles! Und was passiert da? Es werden Weihnachtslieder gesungen, auf die Piñata geschlagen und Ponche de Frutas getrunken, ein warmer Punsch mit Alkohol. Ein Rezept gibt es hier bei tacoweb.de.

Gut, gedanklich befinden wir uns mittlerweile also bei einem argentinischen Asado und halten einen Cola de Mono in der Hand, während uns die Sonne ins Gesicht strahlt hören wir im Hintergrund – na was wohl – Weihnachtslieder. Aber wie klingen in Lateinamerika die Weihnachtslieder? So ruhig und besinnlich wie bei uns? Das kann ich mir nicht vorstellen! Aber hört selbst.

Villancicos – Weihnachtslieder in Mexiko:

In Argentinien:

In diesem Sinne: Feliz Navidad!

Von Feuerland nach Tijuana – Deutsche Welle

Zum „Bicentenario“, dem 200. Jahrestag der Unabhängigkeit vieler lateinamerikanischer Staaten gibt es auf der Deutsche Welle – Homepage das Multimedia-Projekt „Von Feuerland nach Tijuana“ mit Videos, Audios und Artikeln aus fast allen Ländern Lateinamerikas. So viel Material, dass das eher was für die langen Winterabende wäre!

Was ist eigentlich ein Ozelot?

Wäre das nun die 1-Million-Euro-Frage gewesen, ich hätte es nicht gewusst!

Zooerfahrene Eltern werden jetzt sicher aufschreien „Das weiß doch jedes Kind!“ Naja, ich bin aber eben kein Kind mehr.

Ein Glück gibt es Wikipedia und YouTube damit auch ich nicht dumm sterben muss!

Laut Wikipedia ist ein Ozelot eine kleine nachtaktive in Mittel- und Südamerika lebende gefleckte Raubkatze. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Leopardus pardalis – klingt das nicht schön!

TV-Tipp: Auf verwehten Spuren

Nicht verpassen!

Zweiteilige Doku von Michael Gregor und Jochen Schliessler.

„Auf verwehten Spuren – Südamerika & in den Anden“

Am Donnerstag, 28. Januar 2010 um 16:30 und 17:15 auf 3sat.

Und wer grad keine Zeit hat vorm Fernseher zu sitzen, die Doku gibt’s auch auf der ZDF-Mediathek als Stream zum anschauen.

ZDF-Mediathek „Auf verwehten Spuren – Südamerika“

ZDF-Mediathek „Auf verwehten Spuren – In den Anden“

Faszination Lateinamerika

Warum fasziniert mich gerade dieser Teil unserer wunderbaren Erde so? Das ist wohl eine berechtigte Frage, wenn man einen Blog nur über Lateinamerika startet.

Ich glaube am Anfang stand meine Begeisterung für die spanische Sprache. Immer schon fand ich, dass Spanisch saugut klingt. Also fing ich irgendwann an einen VHS-Kurs zu besuchen.

Ja und was macht man dann mit seinen Spanischkenntnissen? Ganz klar, Reisen. Und wohin? Natürlich nach Lateinamerika – neben Spanien selbstverständlich. Es gibt wahrscheinlich kaum eine andere Sprache, die man in so vielen Ländern brauchen kann.

Also wissen wir nun, Spanisch öffnet die Pforte, einen tollen Kontinent zu entdecken.

Aber was noch? Was macht Lateinamerika so faszinierend? Sind es so geheimnisvoll und magisch klingende Namen wie Orinoco, Titicaca, Popocatepetl, Ozelot oder Machu Pichu? (Lest die Wörter mal laut. Und? Wie klingt es?)

Schon als Kind faszinierten mich diese Namen. Da wollt ich hin. Nur weil die Wörter so schön klingen. Ich wollt wissen wie ein Popocatepetl aussieht.

Irgendwann schaut man dann mal wo sich diese wundersamen Orte eigentlich befinden und stellt fest, sie liegen allesamt auf einem Kontinent, der vielfältiger nicht sein könnte.

Vom undurchdringlichen Amazonas-Dschungel mit Kaiman, Piranhas und Pfeilgiftfrosch über die weite Pampa, wo die Freiheit ruft, in die hohen Kordilleren der Anden mit Lama und Kondor, bis zur trockensten Wüste und weiter in den tropisch karibischen Garten Eden mit palmenbewachsenen Traumstränden, Korallenriffen und bunter üppiger Vegetation.

Und wenn man schon mal so weit vorgedrungen ist, kommt man letztendlich auch nicht mehr an der Geschichte dieses Kontinents vorbei, die nicht weniger geheimnisvoll als ihre Namen ist.

Da sind die Überreste vergangener Hochkulturen wie die Inka, Atzteken und Maya, die großartige, hochpräzise Bauwerke errichteten, bei denen man sich nur staundend fragen kann: Wow! Wie haben die das gemacht?

Mein Fazit also: ein wirklich einzigartiger und faszinierender Kontinent!

Sicher gibt es noch viel mehr, was Lateinamerika so faszinierend macht. Erzählt es mir doch. Was gefällt euch an Lateinamerika am besten?